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Die 5 Wirkfaktoren der Psychotherapie

Klaus Grawe, Psychotherapieforscher, hat fünf zentrale Wirkfaktoren herausgearbeitet, die eine psychotherapeutisch erfolgreiche Behandlung eines Patienten beeinflussen. Die Forschungsarbeiten dauerten über 10 Jahre und es wurden nicht nur Therapierichtungen untereinander verglichen, sondern auch andere Heilverfahren wie zum Beispiel Medizin, Pharmazie und dergleichen. Es gibt viele Leidenszustände, wo Psychotherapie die Methode der Wahl ist. Einige davon finden Sie auf meiner Schwerpunktseite. Ich möchte die Ergebnisse jahrelanger Forschung nicht nur in meine Arbeit einfließen lassen, sondern auch hier mit Ihnen teilen:

1 – Therapeutische Beziehung

Eine therapeutische Beziehung ist, wie der Name schon sagt eine Beziehung. Doch unterscheidet sie sich in vielerlei Aspekten von Alltagsbeziehungen. Normalerweise laufen Beziehungen synchron ab; auf Kritik folgt Kritik und auf Lob und Anerkennung eben genau Lob und Anerkennung. Die therapeutische Beziehung ist beizeiten auch asynchron; damit Sie den maximalen Effekt in der investierten Zeit erleben können und neues Verhalten in einem sicheren Rahmen erproben können. 

Wichtige Merkmale einer guten therapeutischen Beziehung aus Patientensicht sind unter anderem Vertrauen, Einfühlungsvermögen, Sympathie, genügend Zeit, ein lösungsorientiertes Vorgehen, sowie einen respektvollen Umgang.

2 – Ressourcenaktivierung

Alles, was Sie an Individualität mitbringen, sehe ich primär als positive Ressource. Ihre Motivation, Ihre Bereitschaft, Ihr Vertrauen, sowie Ihre individuellen Interessen und Fähigkeiten sind und werden aktiv in das Geschehen miteinbezogen. Oft erkennt man überraschend, welche positiven Eigenschaften jahrelange übersehen und ungenutzt auf die Entdeckung gewartet haben. 

3 – Problemaktualisierung

WISSEN und KÖNNEN:
Obwohl das Wissen bzw. das Erkennen von einem Problem hilfreich ist, kann man in vielen Fällen nur durch einen proaktiven Umgang bei Auftritt eines Problemes, dieses auch dauerhaft bewältigen. Es geht kurz gesagt darum, neue Wege zu gehen und dafür ist es wichtig alte Blockaden erfolgreich zu überwinden. Natürlich erst wenn wir wissen, um was es sich eigentlich handelt und dafür braucht es einen gewissen Grad an Problemaktualisierung.

Hier werden die Probleme, die in der Therapie verändert werden sollen, unmittelbar erfahrbar. Das kann z.B. dadurch geschehen, dass Therapeut und Klient reale Situationen aufsuchen, in denen die Probleme auftreten, oder dass sie durch besondere therapeutische Techniken die Probleme erlebnismäßig aktualisieren. Die Probleme, die in der Therapie verändert werden sollen, werden unmittelbar erfahrbar. Das kann z.B. dadurch geschehen, dass Therapeut und Klient reale Situationen aufsuchen, in denen die Probleme auftreten, oder dass sie durch besondere therapeutische Techniken wie intensives Erzählen, ImaginationsübungenRollenspiele o.ä. die Probleme erlebnismäßig aktualisieren.

4 – Motivationale Klärung

Nachhaltigkeit der Erfolge und Selbstbefähigung erfordern eine genaue Kenntnis des Ist-Zustands. Nicht selten macht ausreichende „Beleuchtung“ aus Monstern in der Dunkelheit lösbare Probleme. Das erfordert Erkenntnis und Anworten auf Fragen wie:
Was waren begünstigende Faktoren? Was waren die Auslöser? Was hält das Problem aufrecht bzw. warum verschwindet es nicht von selbst?

Deswegen fördere ich mit geeigneten Maßnahmen, dass Sie ein klareres Bewusstsein der Ursprünge, Hintergründe,
aufrechterhaltende Faktoren Ihres problematischen Erlebens und Verhaltens gewinnen.

5 – Problemaktualisierung

Durch die Sitzungen werden Sie unterstützt mit bewährten, nachgewiesen wirksamen problemspezifischen Maßnahmen (direkt oder indirekt), positive Bewältigungserfahrungen im Umgang mit eigenen Problemen zu machen. Die daraus entstandene Selbstwirksamkeitserfahrung und Kompetenz können Sie dann gemeinsam mit oder ohne meine Hilfe auf Ihr Leben übertragen.